Die LSBT-Strukturen haben in den letzten Jahren verschiedene Formen der Vor-Ort-Arbeit zur Antidiskriminierung und Szenearbeit entwickelt. Diese Arbeit bildet die Grundlage, um überhaupt für Vielfalt der Lebensweisen und deren unterschiedlichen Lebensentwürfen eine wertschätzende Reflektion in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Projekte reichen von der Organisation von Treff- und Freizeitmöglichkeiten im kleinstädtischen Raum bis hin zu Aufklärungsaktionen zu lesbischen und schwulen Lebensweisen. Diese Aktivitäten, will der Landesverband so weit wie möglich unterstützen, ohne den Gruppen dabei einen eigenen Duktus aufzuzwingen. Die Authentizität und die Autonomie der Gruppen werden gewahrt.

Diese Unterstützung erfolgt durch die direkte Förderung einzelner Projekte oder Projektwochen. Diese Unterstützung konkretisiert sich durch die Finanzierung von Künstlerhonoraren, Technikkosten und Druckkosten, sowie Filmaufführungsrechten. Damit kann das Land Brandenburg mehr Vielfalt in Kultur, Bildung und Antidiskriminierungsarbeit sichtbarer machen.

Um die Teilhabe verschiedener gesellschaftlicher Gruppen an der Antidiskriminierungsarbeit zu stärken, möchte der Landesverband wieder seinen gleichnamigen Wettbewerb durchführen. Hierzu will er wieder einen landesweiten Aufruf starten. Kleine Gruppen und Einzelakteure sollen so mit eigenen Projekten Beiträge für ein vielfältigeres Brandenburg ermöglicht werden.

Queer Factory
Mit dem Projekt „Queer Factory – Arbeit für Vielfalt und Prävention“ setzt das Bündnis Faires Brandenburg Aktivierungsmaßnahmen des Jobcenters Potsdam um. Diese Maßnahmen umfassen derzeit vier Bürgerarbeitsstellen (BA), 7 Stellen Bundesfreiwilligendienst (BuFDi) und zwei Plätze Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ). Die Mitarbeitenden unterstützen die Projekte der Mitglieder des Bündnisses personell und organisatorisch. Dabei sollen Leitlinien zur Kommunikation zwischen den Partnern entwickelt und umgesetzt werden. Die Arbeiten, die das Projekt ausführt können wie folgt aussehen:

Öffentlichkeitsarbeit

  • Virales Marketing in sozialen Netzwerken (Facebook, gayRomeo.com, gayBrandenburg.de-Newsletter)
  • Zusammenstellung von Einladungslisten zu Ausstellungseröffnungen
  • Redaktionelle Beiträge (Du kannst alles sein, gayBrandenburg.de Veranstaltungstexte)
  • Postversand
  • Gemeinsamer Auftritt bei Infoständen landesweit

Umsetzung Projektarbeit

  • Erstellung Projektbeschreibungen
  • Erstellung Grafiken
  • Recherchearbeiten
  • Allgemeine Arbeiten (bspw. Packen von Safer-Sex-Tüten u.ä.)
  • Einladung der LSBT-Strukturen zur Teilhabe an den einzelnen Projekten

Organisatorische Umsetzung

  • Suche und anschließendes Management (Grußworterstellung, Terminfindung etc.) mit Kooperateuren
  • Beantragung/Abrechnung/Verwendungsnachweis von Anträgen. Insbesondere Anträge auf Zuwendung aus der Lottokonzessionsabgabe, Anträge aus städtischen Haushalten, Sponsorenbearbeitung etc.
  • Gremienarbeit

Inhaltliche Aufgaben

  • Betreuung des Informationsportals www.gayBrandenburg.de
  • Betreuung des Safer Sex – Portals www.LOVE-SEX-SAFE.de
  • Organisation des Projekts A-Jugend
  • Organisation des CSD Potsdam

Das Queer Factory – Projekt hat sich kontinuierlich zu einem Partner für Menschen entwickelt, die sich in einer Phase der Lebensorientierung befinden. Hilfe suchen homosexuelle Jugendliche, die durch Konflikte im Elternhaus und im persönlichen Umfeld keinen notwendigen Halt mehr finden, schwule Jungs und Männer die sich mit HIV infiziert haben, sowie Menschen die sich in einer Phase der Suche nach ihrer sexuellen Identität befinden.

Über diverse Förderinstrumente des Bundes und der kommunalen Arbeitsagenturen schafft der Verein Arbeitsplätze, die zum einen, einen geschützten Lebensraum bieten und zum anderen, Zeit geben für eine Phase der Lebensorientierung. Dabei begleitet sie ein Team, dass auf gleicher Augenhöhe mit seinen gesammelten Erfahrungen, individuelle Hilfe anbietet oder diese weitervermittelt. Das betrifft solche Themen wie Schulden, Coming Out, HIV oder Lebensumfeld-Konflikte. Bei der mehrmonatigen bis langjährigen Begleitung der Betroffenen, finden Diese in die Arbeitswelt, sowie zu einem selbstbewussten Umgang mit sich selbst. Dabei hat das jeweils aktuelle Team, auch eine Selbsthilfefunktion. Dies hilft einzelnen Betroffenen, Vorbilder im eigenen Umfeld zu finden und die erlebten Erfahrungen in der Zukunft positiv umzusetzen.


Queer Factory - Start
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