Einladung zum Fachtag Trans 17 - 2 - 2012

pro familia Berlin und das Familienplanungszentrum - BALANCE laden ein zum  

Fachtag am Freitag, 17. Februar 2012 '

Identität und Begehren:  Ver- und Entwirrungen in der Beratung mit Trans*- Paaren.  
Hilfreiche Hinweise für die therapeutische Praxis.   

Die gelebte Vielfalt von Lebensentwürfen in Berlin spiegelt sich imThemenspektrum der Sexualität- und Paarberatungen wieder. Fragen zu Sexualität, sexueller Identität und Partnerschaft werden ebenso Thema wie Transsexualität, Transgender, Transidentität, Trans*, etc. Paarberatungen mit Trans*-Personen zeigen häufig durch die Lebensbedingungenb und Transitionsprozesse spezifische Besonderheiten in der Beziehungsdynamikauf. Der Fachtag bietet hierzu eine Fortbildungsmöglichkeit. 

HIV-Studien: Medikamentöse Prävention funktioniert

Die präventive Einnahme von Tenofovir als Monotherapieoder in Kombination mit Emtricitabinsenkt bei diskordanten heterosexuellenPaaren das Risiko einer HIV-Infektion. Dies ergabenzwei Studien zur Präexpositionsprophylaxe(PreEP), die kürzlich auf einer Konferenzder International Aids Society in Rom vorgestelltworden sind.

Auswertung LOVE SEX SAFE 2011

Web-banner_kaiOnlineprävention lohnt sich

Das Projekt LOVE SEX SAFE legt jetzt die Zahlen der Zugriffe zu seinem gleichnahmigen Portal vor. Insgesamt sehen die Organisatoren das Projekt als erfolgreich, auch im 5. Jahr seines Bestehens an.

"Wir legen auf die genaue Darstellung der Zahlen deshalb so hohen Wert, weil hier durch eine Differenzierung von Präventionsstrategien erst möglich gemacht wird. " so Katte e.V. , der Federführende Verein und die Organisator des Projektes.

Auswertung "Mythos oder Fakt" 2011

Mythos_oder_Fakt

Auswertung Mythos oder Fakt Maßnahmezeitraum Januar 2011 - Juni 2011

Das Onlinespiel “Mythos oder Fakt” ist eine Adaption des Rubbelquiz der Kampagne “Ich weiss was ich tu” der Deutschen Aidshilfe. Das Projekt dient der Umsetzung der Gesundheitsziele der Initiative Brandenburg gemeinsam gegen Aids. Verantwortlich für das Projekt ist hier der Verein Katte e.V. (AG 1 und AG 4).

Zusammenfassung Maßnahmezeitraum Januar 2011 - Juni 2011.Im Maßnahmezeitraum wurden monatlich drei Thesen aufgestellt, um das Wissen der teilnehmenden User zu testen. Diese drei Thesen wurden in Lektionen zusammengefasst. Durch den monatlichen Wechsel der Lektionen, konnte die Attraktivität des Onlinespiels aufrecht erhalten werden. Hinzuzufügen ist, dass durch die Kürze der Aufwandszeit relativ viele Antworten aquiriert werden konnten. Das Spiel wurde ausschließlich über die Onlinemedien www.gaybrandenburg.de und www.queerlausitz.de, sowie dem Projekt tragenden Portal www.love-sex-safe.de beworben. Hinzu kam die Nutzung des Sozialen Netzwerkes Facebook. Mit der Nutzung der Medien konnte eine breite Streuung in unterschiedlichen Zielgruppen für HIV/ Aids- Prävention erreicht werden.

Kontexte von HIV-Neuinfektionen bei schwulen Männern

TitelbildzurStudieEine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Bonn und in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Jessen, Berlin

Vorbemerkung

Folgt man manchen schwulen Szenediskursen, so scheint HIV-Prävention ganz einfach zu sein. Normativ und alarmistisch wird einfach zwischen Kondomnutzern (Präventionserfolg!) und Kondomverweigerern (Bareback! Präventionsversagen!) unterschieden. Die erste Gruppe verhielte sich rational und gesundheitsbewusst, die zweite irrational, naiv und krank. Besonders junge Schwule („bis 30“) seien in ständiger Gefahr. Betont wird von den Wortführern, dass man es selbst „immer mit Kondom“ treibe, die jeweils Anderen würden das aber nicht (durchgängig) tun. Den „amtlichen“ Präventionisten wird empfohlen, verstärkt Kondomisierungskampagnen mit Todesbedrohungsszenarien zu starten, diese sollten Kondomdistanzierte „mal richtig wachrütteln“.

Wie zum Beweis werden alle Jahre wieder in Skandal heischenden Fernsehberichten Männer (auch mal nicht erkenntlich hinter Schattenwänden) vorgeführt, die vor wackelnden Kameras behaupten, andere oder sich selber mit HIV infizieren zu wollen. Zunächst ertönen musikalisch Molltöne, Friedhofsansichten ploppen auf, dann befinden wir uns durch einen abrupten Szenenwechsel auf einer schwulen Party: Erhitzt wirkende Männer umschwirren einander im wahlweise Stroboskopgeblitz oder Schummerlicht.

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