Feuer und Gitarre zum Abschluss des CSD Brandenburg
(Queerlausitz + Gayradio1) Die Regenbogenfahne als Zeichen des Ringens um Aufklärung vor der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids und für Akzeptanz für Schwule, Lesben und Transsexuelle hat am Wochenende zum zweiten Christopher-Street-Day der AIDS Hilfe Lausitz in Cottbus geweht. Am gestrigen Samstag lud der in den letzten Wochen in die öffentliche Kritik geratene AIDS-Hilfe Lausitz e.V. zu seiner 2. CSD-Veranstaltung in Lausitzstadt Cottbus. Auftakt am frühen Abend, des unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Szymanski stehenden Tages, war die Regebogenfahnenhissung am Rathaus. Die Atmosphäre erinnerte ein wenig an den ersten CSD in der Hansestadt Rostock vor Jahren.
Verschiedenheit muss kein Grund für Rivalität sein, sondern Ermutigung, nicht am eigenen Weg stehen zu bleiben.
Sehr geehrte Frau Ministerin Ziegler, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde
Ich begrüße sie herzlich im Namen der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange des Landes Brandenburg und des Landesverbandes AndersARTiG e.V. hier am Potsdamer Stadthaus und heiße Sie zur Eröffnung des Brandenburger CSD willkommen und bedanke mich bei dem Trägerverein Katte e.V. für die Einladung hier zu sprechen.
Der AIDS-Hilfe Lausitz e.V. veranstaltet zum zweiten Mal unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Frank Szymanski einen Christopher Street Day und lädt Freundinnen und Freunde der TransLesBiSchwulen Bewegung zu einer Regenbogenkundgebung am 17. Juli ein.
Unter dem Motto „Unser Land bleibt bunt!“ wird die Regenbogenfahne um 19:00 Uhr am Cottbuser Rathaus gehisst. Das Symbol der seit 1969 andauernden TransLesBiSchwulen Bewegung steht nicht nur für Frieden und Freiheit der Schwulen. Die Regenbogenfarben sind Ausdruck einer sich ständig wandelnden Vielfalt. Heute geht es um die selbstverständliche Entfaltung persönlicher Identität. 1969 ging es um den Schlag gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village. Die Bewegung feiert jährlich in nahezu allen großen Städten Deutschlands den CSD. Der hier wohl bekannteste ist der im Sommer stattfindende "CSD Berlin".
12. Juli 2010 - CSD Cottbus an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus
Diversity Management - "Schluss mit Vielfalt?" Ausstellungseröffnung zu den Ergebnissen des Diversity - Management - Projektes "Schluss mit Vielfalt?" an der BTU Cottbus 12. Juli 2010, 11:00 Uhr, Foyer des BTU – Hauptgebäudes, Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046 Cottbus/ Chóśebuz), Eintritt ist frei
Hissung der Regenbogenflagge an der BTU Cottbus In Anwesenheit und mit der Ansprache des Universitätspräsidenten Prof. habil. Walther Zimmerli 12. Juli 2010, 12:00 Uhr, Hauptgebäude, Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046 Cottbus/ Chóśebuz)
17. Juli 2010 CSD Cottbus - Stadt mit Energieunter dem Regenbogen
Hissung der Regenbogenflagge am Stadthaus Cottbus Als Zeichen der Toleranz gegenüber Lesben, Bisexuellen, Schwulen und Transsexuellen flaggt die Stadt Cottbus anläßlich des CSD in der Lausitzmetropole die Regenbogenflagge am Stadthaus. 17. Juli 2010, 19:00 Uhr, Hauptgebäude, Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046 Cottbus/ Chóśebuz)
Queerer Film Film steht noch nicht fest.... Obenkino im Gladhouse, 20:00 Uhr Straße der Jugend 16, 03046 Cottbus
Rainbowparty - Abschluss der CSD Brandenburg - Saison Mit Betty Bond, Caro, der Tanzgruppe Sonnenschein und Serena. Brandenburgs größte Lesben- und Schwulenparty lädt zum Abschluss der CSD Brandfenburg - Saison ein, die Nacht zum Tag werden zu lassen. Obenkino im Gladhouse, 20:00 Uhr Straße der Jugend 16, 03046 Cottbus
CSD Cottbus 2010 - Abschluss der CSD - Saison in Brandenburg
Energie und Spannung bleiben
(Gaybrandenburg – Aktuell) Brandenburg macht nach turbulenten Monaten Schluss mit der CSD – Saison 2010. Zum Finale am 17. Juli laden mehrere Vereine und Gruppen nach Cottbus ein. In Konkurrenz zu deutschlandweit 7 Städten und dem Europride in Warschau setzten die Organisator_innen auf die Rainbowparty im Jugendkulturzentrum Gladhouse und warten dort mit einem aufgepeppten Programm auf. Highlight ist die balladige Rockbardin Caró, die auf vielen schwulen – lesbischen Events deutschlandweit schon zu erleben war.
Im Vorfeld am 12. Juli organisiert die neu gegründete Studenten_innengruppe Queer – BTU eine Ausstellung mit Ergebnissen Diversity – Management – Projektes „Schluss mit Vielfalt?“. Im Anschluss hisst Universitätspräsident Prof. habil Walther Zimmerli gemeinsam mit den Teilnehmern die Regenbogenflagge anlässlich des CSD Cottbus. Weiterlesen...
Marik Roeder - Death Note
Marik Roeder absolvierte 2007 sein Praktikum beim Brandenburger Verein Katte e.V. In der Folge entwickelte er das Austellungsprojkekt "Coming Out in Dallow" Diese tourt seit dem CSD Brandenburg 2008 durch das Land Brandenburg. Seit kurzem beschäftigt er sich mit kleinen selbstgemachten Trickfilmen. Hier eines der ersten Ergebnisse, welches er anlässlich des CSD Cottbus Gaybrandenburg zur Verfügung gestellt hat. Weitersehen...
(Gaybrandenburg – Aktuell) Brandenburg macht nach turbulenten Monaten Schluss mit der CSD – Saison 2010. Zum Finale am 17. Juli laden mehrere Vereine und Gruppen nach Cottbus ein. In Konkurrenz zu deutschlandweit 7 Städten und dem Europride in Warschau setzten die Organisator_innen auf die Rainbowparty im Jugendkulturzentrum Gladhouse und warten dort mit einem aufgepeppten Programm auf. Highlight ist die balladige Rockbardin Caró, die auf vielen schwulen – lesbischen Events deutschlandweit schon zu erleben war.
Im Vorfeld am 12. Juli organisiert die neu gegründete Studenten_innengruppe Queer – BTU eine Ausstellung mit Ergebnissen Diversity – Management – Projektes „Schluss mit Vielfalt?“. Im Anschluss hisst Universitätspräsident Prof. habil Walther Zimmerli gemeinsam mit den Teilnehmern die Regenbogenflagge anlässlich des CSD Cottbus.
21. Juni 2010: Regenbogenflaggenhissung an der UNI Potsdam
(Gaybrandenburg - Aktuell) Seit 2008 flaggen Potsdamer Student_innen an der am Neuen Palais gelegenen Universität die Regenbogenflagge als Zeichen der Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.
Die vor zwei Jahren erstmals durchgeführte Hissung wurde von der UNI -Leitung nicht gerne gesehen. Man verbot dem organisierenden Student_innen - Zusammenschluss QueerUp die Zeremonie. Das liess sich QueerUp und der damalige Beirat CSD Brandenburg nicht bieten. Man organisierte Widerstand über Medien. Das Verbot wurde dann auch bundesweit beachtet. Die Student_innen organisierten einen transportablen Notmast. So konnte damals die Hissung ohne hoheitliche Belange der UNI - Leitung zu berühren gehisst werden. 21. Juni 2010, Universitait Potsdam, Am Neuen Palais, 11:00 Uhr
(Gaybrandenburg – Aktuell) Dieser Fahnenmast hat schon seine besten Zeiten hinter sich. Zumindest seit 2008 erlebt das rostige Überbleibsel DDR – deutscher Fahnenkultur einmal im Jahr eine freudig, tolerante Abwechslung zum sonst trostlosen und einsamen Alltag eines hoheitlichen Flaggenträgers. Dass die auf Würde bedachte UNI – Leitung es gar nicht bunt mag, bewies sie beim ersten Versuch die Regenbogenflagge anlässlich des CSD Brandenburg 2008 zu hissen. Auf dem Verbot der Flaggenhissung durch besagtes Gremium folgte eine Welle der Empörung. Von Sozialministerin Dagmar Ziegler, über den damaligen Beirat CSD Brandenburg bis hin zu den brandenburgischen Medien reichten die Proteste gegen das schräge Verhalten der UNI – Leitung. Die pfiffigen Studenten besorgten sich schlussendlich einen transportablen Flaggenmast. Damals hatte der rostige UNI – Mast das Nachsehen. Erst im nächsten Jahr wurde alles anders. Mit Segen der institutionellen Würdenträger war die Universität nun auch offiziell tolerant gegenüber Lesben, Schwulen und Transsexuellen.
Bereits zum elften Mal gehen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender aus Berlin und Brandenburg auf die Reise um für Akzeptanz, Respekt und für die Vielfalt verschiedener Lebensweisen zu werben. Träger der LesBiSchwulen Tour, sind das LesBiSchwule Aktionsbündnis AndersARTiG e.V. und das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V., die in dieser Konstellation zum fünften Mal unterwegs sind. Ebenfalls wieder mit dabei sind Berater_innen vom Jugendberatungsprojekt In&Out, daß für Jugendliche Coming-Out-Beratung anbietet, der Verein Gleich&Gleich, ein Wohnprojekt für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sowie die in Potsdam ansässige Jugendgruppe „Drags“.
Tim ist 16, als er mit seiner Familie in eine süddeutsche Kleinstadt zieht und beginnt, Tagebuch zu schreiben. Er fängt an zu ringen, verliebt sich, küßt zum ersten Mal einen Jungen und ihm wird bewußt, daß er schwul ist. Tim erlebt sein Coming Out mit allen Höhen und Tiefen und hat es in seinem Tagebuch festgehalten. Liebe, Leidenschaft, Alltägliches, Intrigen, Tränen, Banalitäten, Ängste und Erfolge - es wird viel passieren.
(Gaybrandenburg – Aktuell) Lars Bergmann ist sichtlich stolz auf sein „Baby“. Andere nenne das „Baby“ auch „Hütte“ oder „Laube“. Das so zärtlich - romantisch titulierte Objekt ihrer Liebe ist ein Mercedes Benz LF 408, Baujahr 1967. Die Gute ist also 43 Jahre alt. Das ehemalige Löschfahrzeug hat so manche Feuerwehreinsätze hinter sich. Das seit einigen Jahren außer Dienst gestellte Fahrzeug fristet aber kein gelangweiltes Rentner_innen - Dasein. Inzwischen wird die betagte Dame für Feuerwehreinsätze ganz anderer Art genutzt.
Sein Standardwerk „Der gewöhnliche Homosexuelle“ umfasst 393 Seiten. Er hat viele junge Männer mit seiner Unterschrift vor dem Wehrdienst bewahrt und einem jungen Filmregisseur seine Standpunkte ins Drehbuch diktiert: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“, hieß der Film.
Ihre Bücher tragen Titel wie „Das Unbehagen der Geschlechter“ oder „Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen“. In den letzten 19 Jahren hat sie sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sie fasziniert, ihre Theorien sind Popkultur.
1. Intersexuellen und trans* Menschen muss ein selbstbestimmtes, diskriminierungsfreies Leben ermöglicht werden
Intersexuelle und trans* Menschen leiden bis heute unter juristischer, gesellschaftlicher und medizinischer Diskriminierung. Es ist dringend nötig geschlechtliche Vielfalt jenseits einer starren, biologischen Mann/Frau-Trennung, etwa beim Personenstands- und Vornamensrecht oder bei medizinischen Praktiken bis hin zur Gewährleistung der körperlichen Unversehrtheit, zuzulassen. Wir fordern einen menschenrechtskonformen Umgang mit intersexuellen und trans* Menschen.