Der Aids-Poker: Und raus bist Du...

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banner_und_raus_bist_du(Gaybrandenburg – Tabulose Rundschau) Ehrenamt macht glücklich. Laut einer Prognos AG – Studie von 2008 sind ein Drittel der Bundesbürger über 16 Jahre „bürgerschaftlich“ engagiert. Seit der Wende, so ist zu beobachten, findet eine „Renaissance“ der gemeinnützigen Arbeit und des Engagements in Vereinen statt. Für Großorganisationen alarmierend: „Es ist eine Abkehr von dauerhaft etablierten Parteien und Gewerkschaften zu verzeichnen, während "projektbezogene Ein – Zweck - Initiativen" vor Ort mehr Zulauf erhielten - auch um eigene politische Ziele durchzusetzen.“

Ehrenamt - Sinnvolle Ergänzung unseres Gemeinwesens
Ehrenamt ist so wichtig, dass die Berliner Aidshilfe die Vielfalt ihres Angebotes einstampfen kann, wenn nicht ca. 250 Gratisarbeiter_innen die Beratungs- und Hilfsprojekte personell tragen würden. Das Ehrenamtliche innerhalb des Berliner Rings königlich hofiert werden, berichtete mir vor kurzem ein Brandenburger Engagierter mit feuchten Augen. Dieser war auf dem Empfang des Vereines für jene die ihre Freizeit für den guten Zweck zur Verfügung stellen und ihre persönliche Kraft dabei investieren.

Jener Brandenburger Gast, der nichts weiter gemacht hat als sich zum Thema Beratung zu HIV/ Aids und HIV – Schnelltest fortzubilden, Veranstaltungen zu organisieren und junge Menschen für Präventionsarbeit zu begeistern, ist nun aus der Aidshilfe Lausitz ausgeschlossen worden. Auch einem jungen Cottbusser widerfuhr die ganze Härte des fünfköpfigen HIV – Adels der Lausitzer Metropole. Sein Ausschlussgrund: nicht ganz zehn Euro fehlende Mitgliedsbeiträge. Viele andere sind einfach so gegangen.

Ein Blick auf die Homepage der Berliner Aidshilfe zeigt wie Fachwissen und Kompetenz gesucht und dann zu einem Hilfs- und Beratungsnetzwerk für die Betroffenen von HIV geformt wird. Da braucht der Berliner Verein etwa einfühlende und zuhörende Berater_innen für die anonyme Telefonberatung. Auch das Café PositHIV ist für jede Verstärkung dankbar. Gesucht werden weiterhin Spezialisten, wie Anwälte, Ergotherapeuten, Moneymaker und Sozialberater_innen.

Bezahlen könnte der Berliner Senat die erbrachten Gesamtleistungen in Gesundheitsvorsorge und Betreuung von Betroffenen niemals. Auch die Regierung in Brandenburg nutzt zivilgesellschaftliches Engagement als sinnvolle Ergänzung zu den geförderten HIV/ Aids- Projekten des Landes. Nutzt sie sie über die Maßen? Schätzt das Land ehrenamtliche Arbeit überhaupt wert? Sind die Strukturen in denen sich ehrenamtlich Präventions- und Beratungsarbeit in Brandenburg bewegt, die richtigen?

„Brandenburg ist anders! Ganz und gar anders! Flüchtet! Tut Euch das nicht an!“ geben beide Ausgeschlossene, anderen den Tipp. Steht das Ehrenamt im Bereich HIV/ Aids in Brandenburg vor dem Aus?

Das Schweigen im Wald

Dabei ist kaum nachvollziehbar, dass brandenburgische Vereine es sich leisten können, ihre Gratisarbeiter_innen weinen zu lassen. Die personelle Decke ist so dünn dass die Lausitzer Aidsbekämpfer auf ihrer Internetseite des Vereines Ratsuchende seit 2007 bitten müssen:

Leider können wir Ihnen derzeit noch keine aktive Beratung anbieten, da sich unser Verein nach wie vor noch in der Aufbauphase befindet. Wir möchten sie darum bitten, sich in dringenden Fällen vertrauensvoll an Frau Würzburg vom Gesundheitsamt Cottbus zu wenden. Wendet euch bei einem dringenden und berechtigten Verdacht einer Ansteckung bitte vertrauensvoll an euren Hausarzt. Er sollte euch dann alle weiteren Informationen und Hilfestellungen geben können.
Zitat Aidshilfe Lausitz

Es ist eine ernüchternde Botschaft, für diejenigen die nach einer durchzechten und durchvögelten Nacht, nun anonym Rat und Tat suchen. Die demonstrative Hilflosigkeit der Lausitzer Aidshilfe macht das Dilemma Brandenburger Aids – Arbeit deutlich. Wer im Bereich Beratung, Hilfe und Prävention zu HIV arbeitet, braucht Qualifikation. Plakativ -dramatische oder glitzernde - glamouröse Solidaritätsbekundungen, wie zum Welt - AIDS – Tag üblich, helfen im konkreten Fall nicht weiter.

Statt strategisch die Lücken im System anzugehen und tatsächliche landesweite Beratungs- und Präventionsnetzwerke zu schaffen verharren die Akteure der Initiative Brandenburg - Gemeinsam gegen AIDS in Blockadehaltungen und nervenden Grabenkämpfen.

Eine strukturelle Problembewältigung in der HIV/ Aids – Arbeit in Brandenburg ist wohl der ewiglichen Rast am Horizont ausgeliefert. Nicht umsonst macht sich unter den noch verbliebenen Ehrenamtlichen so etwas wie Resignation breit.

Das zuständige Gesundheitsministerium des Landes versuchte ein Mediationsverfahren anzuregen. Ziel: Verbesserung des Klimas. Seit mehreren Jahren versucht die Deutsche AIDS – Hilfe in einem Mediationsverfahren die Aidshilfen Potsdam und Lausitz dazu zu bewegen den Verein Katte e.V. endlich in den Dachverband aufzunehmen. Der Mediationversuch verläuft im Sand. Das Land und die zuständige Fachministerin Anita Tack schweigen. Auch der Affront der zwei Aidshilfen und AndersARTiG e.V. ein Mediationsverfahren innerhalb der Initiative Brandenburg - Gemeinsam gegen AIDS abzulehnen, ließ das Land ungerührt.

"Bolschewistischer Duktus" vs. Wertschätzung

Es lohnt sich die Fälle der Ausschlüsse der beiden so Engagierten im Verein Aidshilfe Lausitz näher anzuschauen. Sie sind ein Beispiel für die oft angewandte Umgehensweise von brandenburgischen Vorständen mit ihren Ehrenamtlichen. Dabei ist das Strickmuster des herbeigeführten Zoffs immer wieder das Gleiche.

Auf der einen Seite vorständliche Meinungshoheiten, die versuchen mit Hilfe einer orientierungslos gemachten Mehrheit des Vereines und einem gleichzeitigen „bolschewistischem“ Duktus ihre idealistischen – strahlenden Vorstellungen von einer solidarischen Welt unter eigener Führung durchzuboxen. Auf der anderen Seite die „Kreativen“ und die „Spezialisierten“ die einzig ihre Erfahrungen einbringen wollen und könnten. In der Schule habe ich gelernt dass ein solches Verhältnis innerhalb der Gesellschaft einen antagonistischen Widerspruch darstellt.

Die Deutsche AIDS – Hilfe (DAH) hat in der Theorie auf diese Konflikte schon lange reagiert. Das was in ihren Seminaren den Teilnehmenden eingebläut wird sind die Zauberworte Empathie, Wertschätzung und Synergie. Offensichtlich hat man dabei vergessen neugegründete Aidshilfen im Umgang mit ihren Mitgliedern hierauf zu verpflichten. Es wäre recht interessant herauszufinden welche der Vorstände, die in Brandenburg die Aidsbekämpfung auf die Fahnen ihres jeweiligen Vereines geschrieben haben, tatsächlich regelmäßig Fort- und Weiterbildungen besuchen.

Netzwerke als schmerzvolle Erfahrung

Interessant ist auch die Homepage der Repräsentantin der Aidshilfe Lausitz die nach eigener Selbsteinschätzung sich als Drag Queen und Kunstfigur Miss Cherry Moonlight kategorisiert:

Im Einsatz für den in Cottbus gegründeten AIDS-Hilfe Lausitz e.V. trugen mich die Füße durch etliche Abende und Partys. Miss Cherry Moonlight verzauberte die Herzen und trotz schmerzvoller Erfahrungen nahm der Fahrtwind zu. So entwickelten sich stückweise Aufgaben, Kontakte und Netzwerke. Auf der einen Seite ein sehr schöner und reizvoller Weg, auf der anderen aber auch ein schwieriger.
Zitat Cherry Moonlight
Angebote den jungen Aidshilfeverein in seiner Arbeit zu unterstützen waren zahlreich. So ging die Gründung des Vereins mit fachlicher Unterstützung, durch Leute die das nicht zum ersten Mal machen, ordnungsgemäß über die Bühne. Bürotechnik wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Homepage wurde erstellt. Die Veranstaltungen zum Weltaidstag im Cottbusser Blechen Carre konnte mit Potsdamer Unterstützung durchgeführt werden. Auch die Wiederaufnahme des Cottbusser CSD nach über zehnjähriger Pause verdankt man der landesweiten Zusammenarbeit des später zur Auflösung gebrachten Beirat CSD Brandenburg. Das war der Anfang. Aber offensichtlich war der reizvolle Weg, dann doch etwas schwierig. Die „Verzauberten“ haben die Flucht angetreten.
Kaum auf der Tanzfläche stehend, traten weitere Menschen aus ihren dunklen Ecken hervor und gaben ihrer Persönlichkeit mit einem neuen Outfit eine ganz eigene Definition. Der Fluss ward kaum aufzuhalten und die "Szene" in Cottbus erlebte einen bunten Luftzug, der sich über einige Zeit hinweg hielt.

Zitat Cherry Moonlight
Menschen wollen sich engagieren. Einige können Beratung. Andere können Buchhaltung. Junge Boys fotografieren auf jeder Party und veröffentlichen Sie in sozialen Netzwerken. Es gibt Leute die erklären dir die Welt, haben aber Schwierigkeiten in praktischen Dingen. Macht nichts. Von Leuten die gerne am Infostand stehen und Kondome verteilen, gibt es auch eine ganze Menge. Und dann gibt es ja noch diejenigen die Gott und die Welt kennen.

Alle sind wichtig. Jeder auf seine Weise. Offensichtlich galt das Wort der Licht- und Hoffnung gebend nicht für die nun Ausgeschlossenen. Was waren ihre Vergehen? Vielleicht hatten Sie eine Meinung? Ja, die hatten Sie. Das sie sich auch mit der Außenwelt unterhielten und ihren Verein nicht als Sekte betrachteten. Davon können Sie ausgehen.

Zu jung, zu begeistert, zu  engagiert?

Patrick habe ich als wissensbegierigen, aktionistischen und zupackenden Neugierigen erlebt. Er ist jung! Bestes „Material“ für Aidshilfe – Arbeit!

Es gibt da eine Reihe von Vorladungen zu Anhörungen, Abmahnungen und Beschuldigungen gegenüber jenem jungen Cottbusser Vereinsmitglied. Schlussendlich eine Ansammlung vom Absurditäten. Die Vorwürfe reihen sich so dicht aneinander, dass einem beim Lesen der Dokumente nur noch ein fassungsloses Kopfschütteln übrigbleibt. Was das alles mit der Beförderung des ehrenamtlichen Engagement in unserer Zivilgesellschaft und mit dem Leitbild der Deutsche AIDS - Hilfe (DAH) zu tun hat, wird wohl das Geheimnis derjenigen bleiben die da regieren.

Da wäre zum Beispiel der Vorwurf des Fotografierens ohne Genehmigung des Vorstandes gegen Patrick:

Mit Deiner Eintragung in unsere Umfrage zur Beteiligung am Remindersday 2009 für den 01.09.2009 hast Du Dich mit der Option vermerkt, für die Lausitzer Rundschau und Localido Fotos zu produzieren. Hierzu hat der Vorstand keine vorherige Anfrage von Dir erhalten, über die entschieden wurde. Wie Dir sicher bekannt sein dürfte, hättest Du den Verein vorher fragen müssen.

Da wird vom Lausitzer HIV - Adel in Ausübung seiner vermeintlichen absolutistischen Macht das Recht auf freie Berichterstattung und die freie Berufswahl ausgehebelt. Denn die Veranstaltungen fanden im öffentlichen Raum statt. Ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Patrick ist Fotograf der Lausitzer Rundschau, in deren Auftrag er unter anderem Fotos zum Reminders Day und dem CSD Cottbus machte oder machen wollte. Das er sich mit seiner Bildberichterstattung im öffentlichen Raum bewegt und damit ein Recht hat für Presseorgane zu fotografieren, macht den Vorstand nicht an. Noch weniger das der arme Junge, seinen Lebensunterhalt mit dem Liefern von Pressefotos verdient. Schlimmer geht es nicht.

In der Lausitz brauchen wir keinen Schnelltest.

Auch dem Ehrenamtler mit den feuchten Augen erging es nicht besser. Mehrmals erbot er sich in Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative Brandenburg - Gemeinsam gegen AIDS ein Angebot für schwule Männer mit dem HIV – Schnelltest in Cottbus einzuführen. Der Bedarf ist da. Das ging an den Lausitzer Verantwortlichen wohl vorbei.
Selbst die Initiative Brandenburg gemeinsam gegen Aids führte der Vorstand des Vereines an der Nase herum. Nachdem alle Gelder über Lottomittel für im Rahmen der IWWIT – Schnelltestwochen vom Land bewilligt wurden, sagte der Verein nach mehrmaligen Nachfragen kurz vor dem Start des Projektes ab. Schlussendlich fand der Schnelltest durch die persönliche enorme Kraftanstrengung durch Positiv Wohnen e.V. und Katte e.V. statt.

In der Lausitz brauchen wir keine Weiterbildung

Inzwischen ist das Thema Weiterbildung ein Politikum im Verein geworden. In der zu Letzt stattgefundenen Mitgliederversammlung des Vereins wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Unter den Tagesordnungspunkten 6.2.4. – 6.2.5. wird es amtlich:

•    Keine eigenmächtigen Anmeldungen im Rahmen der AIDS – Hilfe Lausitz Mitgliedschaft bei Weiterbildungsträgern zu veranlassen (im Falle eines Verstoßes kann der Vorstand den Ausschluss aus dem Verein beschließen)
•    Eine Anmeldung bei Weiterbildungsträgern erst dann zu veranlassen, wenn es durch Stempel und Unterschrift des Vorstandes genehmigt worden ist.
•    Sofort nach erfolgtem Besuch der Weiterbildung, das erhaltene Zertifikat bei dem Vorstandsmitglied zu hinterlegen, dass für die Mitgliederbetreuung zuständig ist (Auf Wunsch wird eine Kopie ausgestellt, die darauf hinweist, dass das erlangte Zertifikat im Original bei der Aidshilfe Lausitz hinterlegt ist
•    Die absolvierten Weiterbildungen ausschließlich im Rahmen der Tätigkeiten im Sinne der Aidshilfe Lausitz e.V. zu nutzen, es sei denn es ist etwas anderes schriftlich mit dem Vorstand vereinbart worden.

Dieser Beschluss der Mitgliederversammlung führte im Nachhinein zum Ausschluss des Fortgebildeten „… gröblich gegen die Interessen des Vereines verstoßen“ waren die Worte mit die Lausitzer ihren einzigen fachlich qualifizierten Berater vor die Tür setzten.
Was er verbrochen hatte? Er hatte sich als Mitglied der Aidshilfe Lausitz zum Berater des Deutsche AIDS - Hilfe (DAH) ausbilden lassen. Zusätzlich kann er den HIV – Schnelltest durchführen. Dafür brauchte er fünf Wochenenden mit insgesamt 180 Seminarstunden. Das ist mehr als ein Arbeitsmonat eines Fabrikarbeiters. Für den jungen Verein entstanden keinerlei Kosten. Diese teilten sich die Deutsche AIDS - Hilfe (DAH) und der Ehrenamtler. Das er sein Wissen und Können nicht nur dem Lausitzer Verein zur Verfügung stellt sollte im strukturschwachen Brandenburg eine Frage der „Ehre“ sein.

Macht macht mächtig
Beeindruckt und zugleich verliebt in die Rolle großer und mächtiger Frauen…

Zitat Cherry Moonlight

... ist auch so ein Zitat der einzigen Repräsentantin der Lausitzer Aidshilfe, Miss Cherry Moonlight. Macht als Weg zur eigenen Identität stiftenden Selbstverwirklichung. Nicht vorhandene Identität scheint ihr Leitthema zu sein. Ein Besuch der Webseiten www.Identitäten-keine-bilder.com und www.cherry-moonlight.de gibt einen tiefen Einblick in das Innenleben, der so nach Macht strebenden Drag Queen. Die Kunstfigur ist im wirklichen Leben, der Pressesprecher der Lausitzer Aidshilfe und in dessen Vorstand. Mit im Vorstand ist seine Mutter. Familienbande können manchmal treu und fest sein. Machtsicherung durch Erbfolge. Glamourös und majestätisch. Nur HIV ist keine Travestieshow! Jedenfalls nicht nur!

Fazit

Das was unter dem Strich im Wirken der Lausitzer Selbstverwirklichungsmaschinerie herauskommt, ist die allmächtige Präsentation der Repräsentantin: Das intellektuelle Desaster das dabei zu Tage befördert wird, ist die mangelnde Bereitschaft des Vorstandes und der Repräsentantin Brandenburgische Netzwerkprojekte wie LOVE SEX SAFE oder die Initiative Brandenburg - Gemeinsam gegen AIDS zu akzeptieren und die landesweiten Bemühungen rund um den Weltaidstag für die Region zu nutzen. Auch bei Weiterbildung und Qualifizierung sollten sich Interessierte andere Vereine suchen.

Da wird lieber auf glitzernde und niedliche Eigenproduktionen gesetzt, die sich auf das einmal im Jahr stattfindenden Moonlight - Shopping in einem Cottbusser Einkaufszentrum und etwa vier Infoständen im Jahr erschöpfen. Highlight des Vereines ist der Remindersday am 1. September, an dem die Repräsentantin allen Ernstes mit einer Urne durch die Innenstadt der Lausitzmetropole stöckelt. Begleitet von den letzten 7 Mannen die der Verein noch zu den Aktiven zählen kann.
Die dramatisch – glamouröse Art der öffentlichen Darstellung von Aids durch Repräsentantin und Verein widerspricht nach allen Regeln der Kunst dem Leitbild des Deutsche AIDS - Hilfe (DAH) e.V. Wer dessen Seminare besucht bekommt es noch einmal schwarz auf weiss, das Bild von Aids hat sich gewandelt. Damit auch die Präventionsbotschaften. Neues Aids – Altes AIDS. Die Bilder vom Aids – Tod gehören der Vergangenheit an.

Es ist schon erstaunlich wie schnell die hier schon viel beschriebenen brandenburgischen Meinungshoheiten innerhalb kürzester Zeit es immer wieder schaffen ihre vermeintliche Macht zu missbrauchen. Die Ausgeschlossenen beschreiten inzwischen einen Alternativweg. Der eine sucht für seine Projekte junge Leute aus Berlin. Der andere ist Kooperationspartner von Gaybrandenburg. Das Ganze läuft entspannt.

Oftmals scheint plakatives, emotional aufgeladenes Handeln mehr angesagt als strategische Arbeit in HIV – Politik. Der zu präventionierende Zielgruppen oder den Ratsuchenden hilft das nicht. Von einer Durchsetzung landesweit zielgruppenorientierten Beratungsarbeit ganz zu schweigen.

Es ist noch ein langer und steiniger Weg. Er wird tränenreich sein. Eene meene Muh und raus bist Du! Eene Meene Meck und Du bist weg!

aidspoker

Die Tabulose Rundschau ist das MeinungsForum von Gaybrandenburg.
Quellen:
www.cherry-moonlight.de + www.aids-hilfe-lausitz.de + www.spiegel.de + www.identitaeten-keine-bilder.com + www.andersartig.info + www.csd-brandenburg.de + www.gaybrandenburg.de + www.aidshilfe-berlin.de
Grafik + Bild: Gaybrandenburg

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