Gedanken zum Tod von Steve Jobs
(gayBrandenburg - Tabulose Rundschau) Als er sich im August von all seinen Ämtern zurückzog, dachte ich mir schon fast, dass es bald so weit sein dürfte: Steve Jobs, Gründer und bis zum Sommer Kopf des US-Elektronikgiganten „Apple“, starb in der Nacht zum 6. Oktober an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Schon lange hatte er mit der Krankheit zu kämpfen. Überall, wirklich überall wird ihm nun gedacht: Vom US-Präsidenten, über die Chefs von „Facebook“, „Microsoft“ und „Google“ bis hin zum deutschen Wirtschaftsminister. Falls jemandem die Produkte aus dem Hause „Apple“ zu Jobs Lebzeiten noch nicht bekannt gewesen sein sollte, dann hat sich dies nun mit dem Tod ihres Erfinders erledigt.



(gayBrandenburg-TabuLose Rundschau) Die für Googles Android veröffentlichte App «Is my son gay?» hat heftige Kontroversen ausgelöst. Anhand von 20 Fragen verspricht der Hersteller der kostenpflichtigen Applikation Müttern Aufklärung über die sexuelle Ausrichtung des eigenen Nachwuchses.
Diese befassen sich etwa mit Kleidungsstil und diversen Vorlieben wie Fussball oder Musicals. Sogar die Frage nach der eigenen Scheidung bleibt den Anwendern nicht erspart. Vielen zum Thema befragten Müttern gefällt die App nicht, Homosexuellen-Vereinigungen reagieren unterschiedlich.
Carsten Bock: Tägliche Buße, Peitsche und Selbstverleugnung: Bringt der Bau eines Opus Dei-Gymnasiums für Jungen nun die Ausbildung der "Dornenvögel" direkt nach Potsdam?
(30. Januar 2007) Anhänger der konservativen Kirchenorganisation "Opus Dei" (lat.: Werk Gottes) haben beim Brandenburger Bildungsministerium die Errichtung eines Knabengymnasiums beantragt. Die Schule soll im Bornstedter Feld in Potsdam eröffnet werden. Einem Knabengymnasium stehe allerdings das Brandenburger Schulgesetz entgegen, das koedukative Erziehung festschreibe. „Wenn der Antrag abgelehnt wird, werden wir klagen“, erklärt ein Opus-Dei-Sprecher gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN). Das Grundgesetz erlaube Eltern, Schulen zu gründen, wenn sie gleichwertig wie staatliche Schulen sind. Ob Kinder getrennt oder gemeinsam erzogen werden, spiele dabei keine Rolle.
Mensch, was hatten sich einige unserer schwulen Jungs schon gefreut. Endlich eine reine Jungenschule, wo das ewige Gebalze und sich gegenseitig ausstechen müssen testosteronüberladener Jungs auf dem Schulhof um die angebliche Gunst weiblicher Mitschülerinnen ausbleibt und man sich nicht ständig fürchten müsste, Ziel von Hohn und Spott sowie Opfer aller möglicher Qualen der Heterosexuellen Mitschüler zu sein.
In eigener Sache:
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Das gayBrandenburg - Magazin "Tabulose Rundschau - Meine Meinung" steht seit seinem Bestehen zu dem Recht der freien Meinungsäußerung jedes Einzelnen. Wir sind uns bewusst, das wir mit einigen Beiträgen oft kontroverse Diskussionen auslösen. Diese halten wir richtig und wichtig. Wir haben dieses Video des Aidshilfe Lausitz e.V. gepostet, weil es eines der ganz seltenen Dokumente ist, bei der sich der Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange des Landes Brandenburg (Trägerverein AndersARTiG e.V.) Lars Bergmann öffentlich und unverfälscht zu brandenburgischen Themen positioniert.
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