RBB sucht Lesben und Schwule, die auf dem Land leben
"...wie oft denn noch? Jedes Jahr will irgendwer ne Doku über Schwule und Lesben vom Land drehen. Ich kann das echt nicht verstehen." (Kommentar auf Facebook)
Wie geht es Lesben und Schwulen auf dem Land? Diese Frage will sich die Sendung "Klartext" vom RBB stellen. Das politische Magazin ist damit nicht allein. Über das Thema gibt es unzählige Filme, Dokus und Artikel. Dass der "Betroffene" davon leicht genervt sein kann, könnte verständlich sein. Die "Genervten" leben oft das Leben des aktiven und anerkannten Mitbürgers, kommen in ihrem Umfeld, bei Arbeitskollegen, in ihrem Verein und in der Familie zurecht ohne sich verstecken zu müssen. Die Realität ist, das es inzwischen in vielen Familien offen lebende Lesben und Schwule gibt, die quasi innerhalb ihres "Clans" Familienbilder und Werte verändern. Quasi die "konservative" Revolution hintenrum durch die Küchentür. Das ist doch toll! Willkommen in Brandenburg des Jahres 2013.





[Königs Wusterhausen] Wir schreiben das Jahr 1998, Frank Sinatra war gerade gestorben. In einem Weinladen in Königs Wusterhausen, nahe Berlin, stand der schwule André hinterm Tresen und wartete auf Kundschaft. Als er wohl gerade an Männer dachte, ging die Tür auf und vier Jungs kamen herein. Wenn man vom Teufel spricht! Sie waren jung, knackig und sahen extrem gut aus. André konnte sein Glück kaum fassen, seine Hände begannen zu zittern. Er musste sich an der Kasse festhalten, um nicht in Ohnmacht zu fallen. Es stellte sich heraus, dass sie













