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Gewaltprävention an Berufsschulen oft vernachlässigt

Auch wenn die Gewaltprävention an den normalen Schulen immer noch nicht ausreicht, gibt es doch dort zumindest Angebote an Hilfen, Sozialarbeitern und fachlich-methodischer Unterstützung. Leider wird dabei ein wichtiges Kapitel immer wieder vernachlässigt: die Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe. Da das Angebot von Lehrstellen im 1.Arbeitsmarkt ja immer mehr zurückgeht und immer mehr Jugendliche in Ausbildungsverbünden, Sozialwerken und ähnlichen Einrichtungen "zwischengeparkt" werden und dort auf Grund der Perspektivlosigkeit und fehlenden Motivation oft ein grosses Aggressionspotential herrscht, besteht hier grosser Nachholebedarf. Gerade homosexuelle Jugendliche werden dort oft zur Zielscheibe von Hohn und Spott bzw. zum Opfer, dass dann als "Blitzableiter" herhalten muss und an dem vermeintlich Schwächeren dann die unverhüllten Aggressionen "abgebaut" werden. Die Verwaltungsberufsgenossenschaft Hamburg hat in Ihrer Zeitschrift "Sicherheitsreport 1/2007" sich erstmals dieses Themas angenommen und bietet Dazu auch Hilfe, Unterstützung und Seminare an.

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