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14.06. „Ohne Mut geht hier nichts!“

aaigFoto: www.csd-cottbus.info / Stefan Fiedler

„Ohne Mut geht hier nichts!“
Lesbisch, schwul und trans* in Brandenburg gestern und heute

Eine Wanderausstellung des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu
Antonio Stiftung

Bislang gibt es wenig Wissen über lesbische, schwule und trans* Persönlichkeiten, die in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg leb(t)en und wirk(t)en. Welche (kritischen) Vorbilder gibt es? Wie organisierten sich Schwule, Lesben und trans* Personen zu Zeiten der Weimarer Republik – und wie in der DDR? Welche Erfahrungen der Repression und Verfolgung mussten sie während der Zeit des Nationalsozialismus machen, welche Spuren des Widerstands finden sich? Und: Wie lebt es sich heute schwul, lesbisch oder trans* in den Städten und Dörfern des Landes? Wie organisieren sich Lesben, Schwule und trans* Menschen gegenwärtig, wie steht es um Anlaufstellen und Begegnungsräume?

Diese Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Lebensalltag und der Emanzipation, mit dem Mut, den Kämpfen und Überlebensstrategien, mit der Diskriminierung und Verfolgung von Lesben, Schwulen und trans* Menschen in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg zu beschäftigen: von der Zeit des Kaiserreichs bis in die Gegenwart.

14.06.2019,
16:30 Uhr-18:00 Uhr Programm und Eröffnung
ab 18:00 Uhr Konzert mit Katharina Franck

Institut Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, Standort Sachsendorf, Gebäude 10, Raum 10.3o1, Lipezker Straße 47

 


Das Programm moderiert Miss Cherry Moonlight
 – feierliche Eröffnung der Ausstellung und Grußwort durch Monika von der Lippe (Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg)
- Kurzvortrag: Lesben, Schwule, Trans*-Geschichte in Brandenburg sichtbar machen – Zwischen Diskriminierung, Verfolgung, Widerständigkeit und Emanzipation Christine Matt (M.A.) und Prof. Dr. Heike Radvan (beide BTU Cottbus-Senftenberg)
- Kurzvortrag: Recherchen für die Ausstellung – Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg berichten von ihren Erfahrungen aus einem Studierenden-Projekt
- Feierliche Eröffnung mit Kuchen und Getränken
– Konzert (Open Air) mit Katharina Franck von den Rainbirds


 

Zu den zentralen Beteiligten:
Die historischen Teile der Ausstellung werden konzeptionell verantwortet von: Stella Hindemith (Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern), Prof. Dr. Christiane Leidinger (Hochschule Düsseldorf), Prof. Dr. Heike Radvan (BTU Cottbus) und Dr. Julia Roßhart (freischaffende Wissenschaftlerin und Lektorin, Berlin). Die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung des aktuellen Teils der Ausstellung verantworten Christine Matt (MA, BTU Cottbus) und Heike Radvan. Inhaltlich erarbeitet wurden alle Texte von Dr. Julia Roßhart, unterstützt und ermöglicht durch Aktivist_innen, Zeitzeug_innen, Studierende und Wissenschaftler_innen. Gesamtkoordination und -organisation: Christine Matt, M.A.; Projektleitung: Prof. Dr. Heike Radvan. Die Erarbeitung der Wanderausstellung ist ein Projekt des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu Antonio Stiftung; gefördert durch Lottomittel des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und amilie des Landes Brandenburg (MASGF) und durch die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe.