DGB Regenbogenfahne ruft Begida-Gegendemo auf den Plan

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Zwischenablage01[gayBrandenburg.de-aktuell] Am Montag, dem 02.07.2018, wurde die erstmalige Hissung der Regenbogenfahne vor dem Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes, DGB, mitten im Zentrum von Berlin durch eine angeblich spontane Gegendemonstration von BEGIDA-Vertretern (Berliner gegen die Islamisierung des Abendlandes) überschattet. Die ca. 50 Begida-Vertreter, die sich zeitgleich mit der offiziellen Flaggenhissung und Ansprache der stellv. DGB Vorsitzenden Elke Hannack gegen 18:00 Uhr ganz in der Nähe der DGB Zentrale, auf der anderen Seite des S-Bhf  Hackescher Markt und somit zunächst unbemerkt von den Teilnehmern der eigentlichen Flaggenhissung versammelt hatten, warteten ab, bis die Teilnehmer der offiziellen Flaggenhissung gegen 18,45 Uhr den Platz verlassen hatten, um diesen unmittelbar danach zu besetzen. Vor den entsetzten Augen der letzten 3 anwesenden leitenden Vetreter des DGB (Thomas Fischer, Abt.-Ltr. Grundsatzfragen DGB Bund, Christian Hoßbach, DGB Vorsitzender Berlin-Brandenburg und Carsten Bock, DGB Arbeitskreis LSBTI Bln.-Brbg und Vertreter des ver.di BAK LSBTTIQ) schwenkten die Teilnehmer der Gegendemonstration mehrere Deutschlandfahnen, eine überdimensionale Staatsflagge des Königreiches Preussen (1892-1918) und mehrere Transparente wie "Widerstand lässt sich nicht verbieten".

Fort mit aller Heuchelei oder Unwissenheit!

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jirkalandtag

REDE JIRKA WITSCHAK (Katte e. V.) zur Situation schwuler Geflüchteter in Brandenburg am 17.05.2018 anlässlich der Regenbogenflaggenhissung vor dem Landtag Brandenburg

"Ich protestiere dagegen, das der Homosexuale als Psychopath, als entartetes, demoralisiertes, minderwertiges Subjekt gebrandmarkt wird. Fort mit allen durch Heuchelei oder Unwissenheit oder Arroganz gesetzten Suggestionen. - man messe den Homosexualen sozial mit demselben Maß, wie den Heterosexualen. (...) Man gebe den Homosexualen, was ihm gehört, den vollen Menschheitsrang!"

Heute begehen wir den 75. Todestag von Johanna Elberskirchen, 1864 in Bonn geboren und am 17. Mai, der heute als der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie begangen wird, in Rüdersdorf gestorben. Ich habe mir erlaubt, diese langjährige Wahlbrandenburgerin aus einen ihrer zahlreichen Bücher zu zitieren. Johanna Elberskirchen galt in ihrer Zeit als laut und burschikos. Heute würde man wohl auch noch cross-over sagen, denn Sie engagierte sich in den verschiedensten Bewegungen. Sie war Mitglied im wissenschaftlich Humanitären Komitee, das Magnus Hirschfeld gründete.

Gegen Zersetzung, Shitstorms und Hatespeech

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LarsbergmannREDE LARS BERGMANN, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg zum 10. Christopher Street Day in Cottbus:

Aktivist_innen!

Der CSD war in seinen Anfängen nicht nur ein Befreiungsschlag für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, vielmehr noch war Stonewall ein Aufstand gegen die biedere Selbstzufriedenheit einer, an sich selbst satt gewordenen homosexuellen Mittel- und Oberschicht, die zu jeder Zeit die nötige Anpassungsfähigkeit besaß und auch heute besitzt, um mit dem Strom der Zeit zu schwimmen.

Die Revolutionär_innen des Stonewall-Aufstandes waren der ignorierte und unangepaßte Teil des queeren Spektrums, der von Polizeigewalt, Rassismus und sexueller Ausbeutung, Armut und Willkür ebenso gequält wurde, wie von der Ausgrenzung der bürgerlichen Homosexuellen, die in ihnen nur den schmuddeligen Rest einer unerwünschten Halbwelt sahen. Stonewall war der Aufbruch von unten in eine basisdemokratische Emanzipationsbewegung, die bald weit über die Grenzen der USA hinaus Hoffnung auf ein Ende der Kriminalisierung und des Stigmas, der Gewalt und der Diskriminierung weckte.

04.08. - Mit dem Bike nach Brandenburg an der Havel!

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Rainbowcycleday

28.07. - gayBrandenburg beim CSD Berlin

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CSDBerlin

Leipzig: Hass bringt dir nix!

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HassbringtdirNix3

Umfrage Homo *-* Trans an der Schule

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MakemyRainbowDay

Prenzlau: WALK WITH PRIDE | Charles Meacham

Bukarest

WALK WITH WITH PRIDE | Bukarest 2010 | Foto: Charles Meacham

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