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Brandenburgs queerer Terminticker 09/10

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Halle: Über Volleyball, Aids und CSD Halle

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(blu Dresden | Leipzig) Nach einer steilen Karriere in der Wirtschaft erkannte Denis Leutloff, dass Geld nicht alles ist. Seitdem engagiert er sich in der Aidshilfe Halle e.V., im schwul - lesbischen Sportverein Saaleperlen und als Mitorganisator des CSD Halle. Martin Bach fragt bei Denis Leutloff nach:

Nach dem jährlichen Saalperlen - Pfingstturnier findet am 18. September auch noch der Spieltag im Level C der Schwul - Lesbischen Volleyball - Liga statt...
Unser Pfingstturnier hat sich seit Jahren als feste Größe im internationalen Turnierkalender etabliert. So konnten wir in diesem Jahr im Volleyball- und Badmintonbereich über hundert Turnierteilnehmer begrüßen. Als wir von der schwul-lesbischen Volleyball-Liga auch noch den Zuschlag für einen Spieltag bekamen, war das natürlich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Auf der einen Seite ist die Motivation für unsere Mannschaft bei einem solchen Heimspiel immer besonders groß, auf der anderen Seite freut es uns, den vielen Gästen unsere Stadt auf diese Weise präsentieren zu dürfen.

Iran-Solidarität beim lesbisch-schwulen Parkfest 2010 in Berlin

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Katte e.V. macht sich für homosexuelle Iranerinnen und Iraner stark
Stop_Killing_in_Iran(Gaybrandenburg - Aktuell) Beim lesbisch-schwulen Parkfest im Volkspark Friedrichshain am vorvergangenen Wochenende haben alle anwesenden lesbisch-schwulen Organisationen die Aktion „STOP KILLING IN IRAN“ mit einem symbolischen Akt, einer Plakataktion, unterstützt.

Die von der iranischen Politologin Katayun Pirdawari (Bildmitte) und ihren iranstämmigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern betriebene Initiative setzt sich für ein Ende der Todesstrafe im Iran und für ein Bleiberecht von iranischen Homosexuellen in Deutschland ein. Das gibt es bisher nur in wenigen Fällen, denn nur weil Homosexualität im Iran mit dem Tode bestraft wird, gelten schwule Exil-Iraner nicht zwangsläufig auch als asylberechtigte Verfolgte.

Seit Beginn der iranischen Revolution vor 30 Jahren wurden ca. 4000 Männer wegen der Straftat Homosexualität gehängt - offen schwul zu Leben ist undenkbar. Verständlich also, dass viele Homosexuelle Iraner ihre Heimat verlassen, und anderswo auf ein freieres offeneres Leben hoffen. Unverständlich dagegen, die Tatsache, dass ihnen das in Deutschland oft verweigert wird. Die Leiterin der Aktion „Stop Killing In Iran“ Katayun Pirdawari und ihre Mitstreiter wollen genau das ändern.

Nachgefragt: Sparpaket trifft HIV - Positive hart!

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Sparpaket_trifft_HIV_-_Positive_hart

(Gaybrandenburg – Aktuell)
Vor der Sommerpause beschloss die Bundesregierung ein Sparpaket, welches die maroden Staatsfinanzen vor dem Kollaps retten soll. Nebenher wird noch am Projekt Kopfpauschale der schwarz – gelben Regierungskoalition gewerkelt. Über Auswirkungen von Kopfpauschale und Sparpaket der Bundesregierung sprach Gaybrandenburg mit Ute Hiller. Sie ist seit Januar Geschäftsführerin der Berliner Aids - Hilfe e.V.

Frau Hiller erklären Sie mir bitte in drei Sätzen die Kopfpauschale…
Es gibt einen gleich hohen Krankenkassenbeitrag für alle. Der der viel verdient, also zum Beispiel der Bankmanager, bezahlt genauso viel an Beiträgen in die Krankenkasse, wie diejenige die ganz wenig verdient. Also möglicherweise die Verkäuferin vom Discounter nebenan. Das Ganze soll dann „sozial abgefedert“ werden.

Pimmeldiebe schänden Friedhof

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Pimmelraub(Blu Dresden | Leipzig) Auf dem Bornstedter Friedhof bei Potsdam befindet sich das Grab der Eltern von Wolfgang Joop. Und auf dem Grab befindet sich die Statue eines nackten männlichen Engels, der Passanten bisher stets mit einem Lächeln begrüßte und mit weit gespreizten Beinen eine grandiose Aussicht auf sein üppiges Gemächt geradezu erzwang. Doch seit kurzem lohnt sich der Ausblick nicht mehr, denn der Engel wurde seiner Männlichkeit beraubt. Zu viel Sex für schlichte Gemüter und das auch noch an einem völlig unpassenden Ort?

Tatsache ist, dass die Figur polarisiert hat. Kritiker warfen der Friedhofsleiterin schon seit längerem vor, dass Joop die Genehmigung für die Figur nur bekommen hätte, weil er reich sei, was diese jedoch stets dementierte. „Das ist Friedhofsschändung – das macht man nicht“, verurteilte der Mode-Designer die Tat gegenüber der „Märkischen Zeitung“ und konnte seine Betroffenheit nur schwer verbergen.

Katte e.V. sucht neue Mitarbeiter

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(Gaybrandenburg - Aktuell) Bis Ende September besteht für junge Menschen, die in diesem Jahr keine Ausbildung gefunden haben, einen EQJ - Platz bei Katte e.V. zu belegen. EQJ - steht für das Einstiegsqualifizierungsjahr zur Berufsvorbereitung. Aufgaben für die Mitarbeiter_innen liegen in den Bereichen Layout, Veranstaltungstechnik und Betreuung der Internetseiten www.gaybrandenburg.de und www.LOVE-SEX-SAFE.de. Hauptprojekte sind wie  in den vergangenen Jahren auch, der CSD Potsdam, CSD Berlin und der  Welt - Aids - Tag. Die Mitarbeiter_innen kommen in ein fröhliches und kompetentes Team. Die Vergütung erfolgt über die Arge. Bei Interessse bitte melden unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

TB: Transferkonferenz Ost - Kompetent für Vielfalt

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Seit 2007 werden die beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT.“ und „Kompetent für Demokratie“ zur nachhaltigen Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Form von Lokalen Aktionsplänen, Modellprojekten und den Beratungsnetzwerken in den Ländern umgesetzt. Mit den beiden Programmen wurden in den letzten Jahren verlässliche und erfolgreiche Projekte zur Stärkung demokratischer Strukturen auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt fortgeführt bzw. neu etabliert.

 




Nachgefragt: Hasspolitiker attackiert CSD Leipzig

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(Gaybrandenburg - Aktuell) Verbale Ausfälle des Chemnitzer CDU Politikers Kai Hähner gegenüber den Organisator_innen des CSD Leipzig sorgten für heftige Irritationen. In einer Mail wirft der CDU – Ortsverbandsvorsitzende eines Chemnitzer Stadteils an der CSD – Parade teilnehmenden Feiernden vor: „Durch Ihre öffentlichen Auftritte und das Zurschaustellen Ihrer Lebensweise gilt Homosexualität in einer immer liberalen werdenden Gesellschaft inzwischen als "Trendy". Und somit verleiten Sie Jugendliche, die sich in einer sexuellen Findungsphase sind.“ In vielen Foren, darunter auch die des CSD Leipzig, gab es heftige homophobe Reaktionen, die viele überrascht hat. Wir haben Matthias Steuckardt (LSU) und Georg Teichert (SCHWUSOS) über ihre Erfahrungen in ihrer Partei befragt. Beide sind in schwulen Arbeitskreisen/Verbänden ihrer Parteien aktiv.